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The Gents spielten in den damals angsagten, bekannten Beatschuppen in Deutschland, dazu gehörten;: "Cafe Wilhelmshöhe" in Trier, "Ringstuben Sputnik" in Mannheim, "Treff- punkt" in Duisburg, "Rheingold Rosengarten" in Worms, "PN-Hithouse" Saarbrücken und München, "Odeonkeller" in Heidelberg, " K52" in Frankfurt und viele andere mehr. Die meisten Besitzer dieser Läden waren Juden, es war also eine große jüdische Familie in Deutschland und wenn man gut war wurde man innerhalb dieser Familie weiterempfohlen. Der Sputnik in Mannheim war normalerweise fest in Tielmän- ner Hand, diese waren dort die Hauskapelle und jede andere Band hatte es schwer den Monat nach den Tielman Brothers den Laden voll zu bekommen. Die Gents schafften dies. Bei dem Engagement im Sputnik traten ebenfalls auf: Toni Sheridan & The Big Six. Wir machten zusammen dufte Musik und der Laden brummte. Drafi Deutscher mischte sich unter uns und Fred durfte seine Meinung über Drafi revidieren. Nix da mit Marmor Stein und Eisen bricht....nein Kansas City und richtig fetziger Rock waren angesagt. Herr Flurmann vom Sputnik bot Fred Plenkers im Sinne eines Re-Engagements an, jedesmal nach den Tielmännern dort zu spielen, aber es kam leider anders....... Einer der Band- mitglieder welcher von Fred nach Saarbrücken in die Band genommen wurde entpuppte sich als "Linker Vogel". Fred pochte des öfteren auf mehr Disziplin und Pünktlichkeit und duldete auch nicht, daß von den fünf Bandmitgliedern einer versuchte der "Star" zu sein.
..... Kurzum, hinter dem Rücken von Fred Plenkers verstand dieser Jenige zu intrigieren und die anderen Leute aus der Band zu überreden nach dem Monat Odeonkeller ein eigenes Süppchen zu kochen. Einen Tag vor Ende Odeonkeller wurde Fred von Klaus unterrichtet, daß sie ohne ihn einen neuen Vertrag gemacht hätten. Er weinte den Leuten keine Träne nach, sah sich in Mannheim um und entdeckte die Gruppe "The Snobs" . Diese bestanden aus vier Leuten: Franz Reinholz Gitarre, Bernd Menzel Bass, noch ein Gitarrist, an den Namen kann sich Fred leider nicht mehr erinnern und Peter Wölfel Schlagzeug. Da Fred noch einen Vertrag in Butzbach im "Solmser Hof" zu erfüllen hatte, ging es mit diesen Leuten unter dem Namen "The Gents" also nach Butzbach. Da Fred bei den Agenturen sowie in der weiter oben beschriebenen jüdischen Gemeinde einen guten Namen hatte und diese alle plötzlich von der Geschichte wussten, dauerte es auch nicht lange und die Gruppe um den "Linken Vogel" hatte plötzlich keine Engagements mehr. Fred bekam noch ein Telegramm von der Freundin des Initiators, er möge doch bitte sofort kommen, was ihm natürlich ein müdes Lächeln kostete. Fred bekam wieder ein Engagement für die legendäre "Wilhelmshöhe" in Trier. Klaus Obermeyer besuchte ihn in Trier und versuchte ihn zu überreden doch wieder mit ihm Musik zu machen, aber Fred winkte ab.
Erfolg.............. und unrühmliches Ende der "Zweiten Gents" |